Der Cane Corso wurde ursprünglich von einem antiken griechischen Stamm gezüchtet, der riesige Hunde mit starken Knochen benötigte.
Später, während der Blütezeit des Römischen Reiches, wurde die Rasse von den griechischen Inseln nach Italien gebracht, wo sie von verschiedenen italienischen Zuchtlinien weiterentwickelt wurde.
Zu diesem Zeitpunkt war der Cane Corso eine Kreuzung zwischen dem modernen Cane Corso und dem Neapolitanischen Mastiff.
Im 5. Jahrhundert wurde die Rasse angepasst und half den Menschen bei vielen Aufgaben wie der Jagd auf Wildschweine, der Viehzucht und dem Schutz von Eigentum.
Kurz gesagt, der Cane Corso wurde zu einem wichtigen Bestandteil der landwirtschaftlichen Betriebe und Weiden in ganz Italien.
Später jedoch führten wirtschaftliche und politische Umwälzungen zusammen mit der Mechanisierung der Landwirtschaft zu einem drastischen Rückgang der Rasse, sodass sie fast ausgestorben wäre.
In den 1970er Jahren schloss sich eine Gruppe von Landwirten zusammen, um die Rasse wiederzubeleben, und gründete 1983 die Amorati Cane Corso Gesellschaft.
Der erste Cane Corso wurde 1988 nach Amerika gebracht.
Der Cane Corso kann aufgrund seines Aussehens einschüchternd wirken, ist in Wirklichkeit jedoch ein liebevolles Wesen, das sich um seinen Besitzer und seine Umgebung kümmert.
Weitere Hauptmerkmale sind seine Intelligenz, Loyalität und sein starker Wille zu gefallen.
Außerdem handelt es sich um eine sehr schützende Rasse, weshalb eine frühe und richtige Sozialisierung mit Menschen, Kindern und anderen Hunden besonders wichtig ist.
Nach einer guten Sozialisierung entwickelt der Cane Corso eine enge und liebevolle Bindung zu Kindern.
Allerdings sollte man einen Cane Corso nicht dazu ermutigen, aggressives Verhalten zu zeigen, da er sonst schwer zu kontrollieren sein kann.
Sein starker Schutzinstinkt gegenüber seiner Familie wird ihn dazu veranlassen, dies aus Instinkt zu tun.
Es handelt sich um einen schönen, stolzen und würdevollen, aber auch gutmütigen Hund, der jedoch Fremden gegenüber oft sehr misstrauisch ist.
Ein gut trainierter Hund sollte in Anwesenheit seines Besitzers Fremden gegenüber neutral bleiben.
Was die Bewegung betrifft, benötigt der Cane Corso viel Aktivität und mehr als nur einen Spaziergang pro Tag.
Idealerweise sollte er sowohl morgens als auch abends täglich ausgeführt werden, um seine körperliche Verfassung zu erhalten.
Er wurde ursprünglich für Arbeitsaufgaben gezüchtet und ist glücklich, wenn er eine Aufgabe hat – sei es Spaziergänge, Training oder Arbeit.
Bezüglich der Gesundheit hat er im Vergleich zu anderen Hunden seiner Größe relativ wenige Probleme.
Die häufigsten gesundheitlichen Probleme sind Hüft- und Ellbogendysplasie, Arthrose, verschiedene Herzerkrankungen, Magendrehung und Epilepsie.
Fun Facts
Der Cane Corso wurde in vielen Gemälden dargestellt.
Sein Fellmuster ähnelt dem einer Kuh.
Er stammt aus Italien. „Cane“ bedeutet Hund auf Italienisch und „Corso“ bedeutet Beschützer aus dem Lateinischen.